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24. Mai 2012
LKV-Blickpunkte
Filzhut und Fettecke
Symbole des künstlerischen Wollens von Joseph Beuys
Vortrag von Dr. Volker Harlan
Ort | Domäne Fredeburg
Uhrzeit | 19.30 Uhr
Eintritt | 6,00 € / 5,00 €
Weiteres zu den Blickpunkten
Beuys sprach von einer „Erweiterung des Kunstbegriffs“ – was meinte er damit? Wie sah er die Kunst der Zukunft, wenn er von der Kunst als Freiheitswissenschaft sprach? Was meinte der Professor für monumentale Bildhauerei an der Düsseldorfer Kunstakademie mit dem anthropologisch erweiterten Kunstbegriff und mit der Sozialen Plastik? Wie dachte er über die Kultur-Evolution der Menschheit? Solche Fragen sind schon mit der Fettecke gestellt, die zugleich ein Zeichen ist, das die Richtung seines Denkens und Wollens zeigt. Die Honigpumpe am Arbeitsplatz oder das 7000-Eichen-Projekt in Kassel machten seine Intentionen unübersehbar.
Dr. Volker Harlan bewegt seit seinem Studium der Malerei, Theologie und Biologie die Frage nach der Gestaltbildung in Natur und Kunst und die Frage nach den Substanzbildungsprozessen, die in der alten Alchemie und bei Beuys als SAL, MERKUR und SULPHUR bezeichnet werden. So begegnete er schon 1964 dem Werk von Joseph Beuys und seit 1972 immer wieder ihm selbst.Gemeinsame Interessen führten u. a. 1979 zu dem Werkstattgespräch, das unter dem Thema „Was ist Kunst“ stattfand, 1986 publiziert wurde und jetzt in 7. Auflage vorliegt. Auch hier entfaltet Beuys seine Plastische Theorie, die dieGestaltungen der Natur und der Gesellschaft zwischen den Polen Chaos und Form, unbestimmt und bestimmt, Wärme und Kälte usw. sieht. Das Diagramm, das Beuys zur Theorie oftmals zeichnet, zeigt die Fettecke und ihre therapeutische Dimension. Beuys war Universalist.
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24. Juni 2012
LKV unterwegs
Exkursion XXXVIII nach Büdelsdorf
Besuch der Ausstellung Nordart in der Carlshütte in Büdelsdorf
Leitung | Olaf Ohagen
Treffpunkt | wird individuell besprochen.
Anmeldung | 04542 1824, bo.ohagen[@]web[.]de
Für Mitglieder und Kunstfreunde (max. 20)
Unkosten | inkl. Eintritt und Führung 23,00 € (für Mitglieder 20,00 €),
Fahrt im Privat-PKW
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12. August – 2. September 2012
Jubiläums-Ausstellung: Kunst im Rathaus
Zum 25. Mal zeigt der LKV „Kunst im Rathaus“
Das Jubiläumsprogramm wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Ort | Ratzeburg, Rathaus Unter den Linden
Eröffnung | 12. August 2012, 11.30 Uhr
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25. August – 21. September 2012
„Vom Narr zum Narren - Der Till heckt mit dem Nasreddin“
Eine Ausstellung im Stadthaus mit Künstlern des LKV
sowie Werke eines Workshops für Kinder und Jugendliche.
Eröffnung| Sa., 25. August 2012, 17 Uhr
Ort | Stadthaus Mölln, Wasserkruger Weg 16
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13. September 2012
LKV-Blickpunkte
INSIDE-OUT
Bauformen als Ausdruck menschlicher Entwicklungsschritte
Vortrag von Johannes Gabert,
Ort | Domäne Fredeburg
Uhrzeit | 19.30 Uhr
Eintritt | 6,00 € / 5,00 €
Weiteres zu den Blickpunkten
Bauwerke üben oft eine große Faszination aus – auch wenn sie aus längst vergangenen Zeiten stammen und vielfach nur fragmentarisch erhalten sind. Wir erleben, dass an ihnen innere Impulse der jeweiligen Kultur äußerlich anschaubar werden. Architekturgeschichte will auf unterschiedlichste Art Zusammenhänge zwischen verschiedenen Kulturzeiträumen darstellen.
Eine der interessantesten Verbindungen ist das Umstülpungsverhältnis zwischen griechischem Tempel und christlicher Basilika: Stehen bei ersterem die Menschen, der Altar und die Säulen außen, finden wir diese bei der Zweiten im Inneren wieder. Dies ist der sichtbare Ausdruck einer tiefgreifenden Wandlung im Verhältnis des Menschen zu der ihn umgebenden Welt. Das Erfassen solcher Umstülpungen führt zu ganz neuen Denkformen und lässt eine „Menschheitsbiographie“ erahnen. Unter solchen Gesichtspunkten ist es auch interessant einen Blick auf die neuzeitliche Architekturentwicklung zu werfen.
Johannes Gabert *1958, verbrachte schon während seiner Kindheit in Brasilien die Zeit am liebsten auf Baustellen. Durch eine handwerkliche Ausbildung und ein Bildhauerstudium blieb er mit dem Thema Bauen in Verbindung. Als Kunstlehrer und als Kollegiums-Beauftragter für die Neubauten der Christophorus-Schule in Hamburg befasst er sich seit vielen Jahren mit Entwicklungsimpulsen der Architekturgeschichte, die er in einem Text über „Umstülpungsvorgänge in der Architekturentwicklung“ zusammengefasst hat.
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15. – 16. September 2012
LKV unterwegs
Exkursion XXXIX nach Essen
Für Mitglieder und Kunstfreunde
Es gibt ein anspruchsvolles Programm, u.a. mit Besuchen im Museum Folkwang, Welterbe Zollverein, eine Theatervorstellung.
Leitung | V. Gühlstorff und C. Preuss-Boehart
Treffpunkt wird individuell besprochen.
Anmeldung | 04541 891201
Unkosten | inkl. Eintritte, Führungen, Übernachtung 165,00 € (für Mitglieder 150,00 €), Einzelzimmerzuschlag 15,00 €
Anreise | Bahn oder Privat-PKW ist noch offen, dadurch können sich die Preise ändern.
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21. Oktober – 11. November 2012
LKV mit Gästen
Bruni Jürss und ihr Gast Doris Kollmann aus Berlin stellen gemeinsam aus.
Ort | Galerie im Glashaus, Ratzeburg, Theaterplatz 1
Eröffnung | 21. Oktober 2012, 17.00 Uhr
Öffnungszeiten | donnerstags bis sonntags 15.00 bis 18.00 Uhr
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1. November 2012
LKV-Blickpunkte
Harald Duwe (1926–1984)
Spurensuche im öffentlichen Raum
Vortrag von Sylvia Stuhr
Ort | Domäne Fredeburg
Zeit | 19.30 Uhr
Eintritt | 6,00 € / 5,00 €
Weiteres über die Blickpunkte
Harald Duwe, bedeutender Realist und Chronist seiner Zeit, lebte und lehrte in Schleswig-Holstein. Sein künstlerisches Thema war die unbeirrte Auseinandersetzung mit der Gesellschaft. Zeitnah beobachtete und hinterfragte der Maler die gesellschaftlichen Zustände und schöpfte daraus die thematischen Fundamente für seine Bilder, die er konsequent in den 1960/70er Jahren gegen den damaligen Zeitgeist in realistischer Malweise ausführte. Weniger im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung stehen zwei Außenraumobjekte, die er vor 50 Jahren konzipierte und ausführte. Was bewog Harald Duwe sich mit der Gestaltung von Objekten für den Außenraum zu beschäftigen? Welche künstlerischen Mittel kamen zum Einsatz? Welche Wirkmacht entfaltet Kunst im öffentlichen Raum und wie können wir für Verständnis werben zur Er-haltung und Bewahrung künstlerischer Objekte im Außenraum? Die gemeinsame Suche nach Antworten wird zu einer lebhaften Dis kussion führen. Sie erfahren Interessantes über Kunst im öffentlichen Raum u. a. am Beispiel von Harald Duwes Werk „Die vier Jahreszeiten”.
Sylvia Stuhr *1948 | lebt und arbeitet seit 1974 in Großensee Kreis Stormarn | Studium Freie Malerei an der FH in Hannover, Diplom | Studium Kulturwissenschaft an der Uni Hamburg, B. A. | Stipendium des Landes Schleswig-Holstein im Künstlerhaus Lauenburg | 2005–2009 Mitglied im Bundesvorstand des BBK | Ausstellungen und Studienaufenthalte im In- und Ausland u. a. Estland, Japan, USA und Australien | Veröffentlichungen mit dem Schwerpunkt „Kunst als Handlungsfeld”
