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Aktion auf dem Ratzeburger Marktplatz vom 21.01.2012

Fotos von der Aktion

Pressebericht NDR  http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/s-h_magazin/media/shmag13755.html

Pressebericht LN http://www.ln-online.de/lokales/lauenburg/3348216/2/

 

 

 



29. Januar 2012

LKV unterwegs

Exkursion XXXVI nach Rendsburg

Jüdisches Museum Rendsburg

Besuch des Museums mit Führung, Informationen zum jüdischen Leben und Führung durch die aktuelle Ausstellung Samuel J. de Mesquita

Treffpunkt wird individuell besprochen.

Anmeldung: 04542 1824, bo.ohagen@web.de

Für Mitglieder und Kunstfreunde (max. 20)

Unkosten inkl. Eintritt und Führungen 18,00 € (für Mitglieder 15,00 €), Fahrt im Privat-PKW

 


 


16. Februar 2012

LKV-Blickpunkt

Der humanitäre Strom
in der Moderne

Ernst Barlach und Käthe Kollwitz

Vortrag von Alfred Kon 
Ort | Domäne Fredeburg
Zeit | 19.30 Uhr
Eintritt |  6,00 €, Mitglieder 5,00 €
Weiteres zu den Blickpunkten

Innerhalb der vielen Strömungen, welche in die Moderne münden, hat der humanitäre Strom durch die Katastrophen des 20. Jahrhunderts eine besondere  Nachwirkung gezeitigt, und erweist sich jetzt als eigene Grundlage für die Kunst des 21. Jahrhunderts. Barlach und Kollwitz erhalten dadurch neue  Aktualität.

G. Alfred Kon Kunst- und Heilpädagoge – 1950 in Arnhem (NL) geboren,  studierte Philosophie und Theologie in Amsterdam und Stuttgart, Heilpädagogik in Eckwälden (Württ.). Für 28 Jahre übernahm er Verantwortung für Seelenpflegebedürftige Jugendliche in einer Heimeinrichtung im Saarland: als Gruppenvater, Oberstufen-lehrer und Ausbilder von Heilpädagogen. Seit 2004 führt er in Saarbrücken freiberuflich eine Praxis für Lebensberatung und Erwachsenenbildung unter praktischem Miteinbezug der bildenden Künste. Einladungen als Vortragender und Seminarleiter für Kultur- und Kunstgeschichte, sowie praktische Kunstausübung.
Veröffentlichungen u. a.: „Das Antlitz der Landschaft und die Landschaft des Antlitzes – Philipp Otto Runge´s „Tageszeiten“ für das 21. Jahrhundert?“ – Beitrag im Sammelband „Ph. O. Runge – die  Nachtseite  der  Dinge“  (Christoph  Möllmann  Verlag,  Hamborn 2011) | „Rembrandt oder die Kunst des Sehens“ („Die Drei“, Dez. 2006/Januar 2007)

 


 

 


11. März – 1. April 2012

LKV mit Gästen

Peter Klimek und sein Gast Claus Görtz
stellen gemeinsam aus

Galerie im Glashaus, Ratzeburg, Theaterplatz 1
Eröffnung: 11. März 2012, 17.00 Uhr
Öffnungszeiten: donnerstags bis sonntags 15.00 bis 18.00 Uhr

 


 

 


15. März 2012

LKV-Blickpunkte

Ein Quadrat ist ein Quadrat

Na dann ist ja alles klar. Oder doch nicht?

Vortrag von Regine Bonke
Ort | Domäne Fredeburg
Zeit | 19.30 Uhr
Eintritt 6,00 € / 5,00 €
Weiteres zu den Blickpunkten

Ein Quadrat ist ein ebenes, regelmäßiges, gleichseitiges, gleichwinkliges Viereck. Ein Quadrat ist eine Weltanschauung. Ein Quadrat  bildet  nur sich selbst ab, ein  Quadrat  ist  das  Symbol  der Vollkommenheit, ein Quadrat ist reine Mathematik, ist die Empfindung der Gegenstandslosigkeit, ist ein von menschlichem Geist erschaffenes Konstrukt, ist ein Stück aus dem Grundbaukasten der Geometrie, ist das Ideal einer umfassenden Ordnung und Eindeutigkeit, ist uranfängliche Einfachheit, ist Form gewordener Gedanke,  steht  für Unwandelbarkeit,  für  Dauer und Stabilität, Geradlinigkeit  und  Integrität. Ein Quadrat ist der Inbegriff des Klaren – doch was gibt es Geheimnisvolleres als die Klarheit?

Die  Künstlerin  Regine  Bonke  wird  von ihrer Liebe zu den Quadraten erzählen und  viele  Bilder  von  Quadraten  zeigen, darunter auch solche, auf denen gar kein Quadrat zu sehen ist.

Regine Bonke *1948 in Kiel, 1967–72 Studium Kunstpädagogik, Kunstgeschichte  und  Biologie,  seit  1985  freischaffend.  ca.  190 Einzel-  und  Gruppenausstellungen;  Arbeitsschwerpunkt: Konkrete Kunst – streng reduzierte Objekte und architekturbezogene Installationen, seit 1990 aus handgeschöpftem  Papier, Corten-Stahl, Plexiglas u. a.; 2001 Nominierung für den Kahnweiler-Preis, Rockenhausen; 2007 und 2010 Preisträgerinnenausstellung Gabriele Münter-Preis, Martin-Gropius-Bau, Berlin und Frauenmuseum Bonn; 2008 Nominierung für den Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein | www.reginebonke.de

 

 


    


22. März 2012

Jahreshauptversammlung des LKV

Mölln, artothek des Lauenburgischen Kunstvereins, Mölln, Gudower Weg 9,

19.00 Uhr

Im Anschluss an die JHV gemütliche Runde und Gedankenaustausch.

 


 

 


22. April 2012

LKV unterwegs

Exkursion XXXVII nach Lauenburg/Elbe

Besuch der „Galerie im Hagenström“ und
Gespräch mit dem Förderkreis des
Künstlerhauses Lauenburg. Unkosten: 5,00 €,
Anmeldung bei Bill Boehart: 01724080232,
william.boehart[@]schwarzenbek[.]de

 


 

 


26. April 2012

LKV-Blickpunkte

Der Fuß zeigt den Weg

Ein Gang durch die Entwicklung der Kulturen

Vortrag von Thomas Frank
Ort |
Domäne Fredeburg
Uhrzeit | 19.30 Uhr
Eintritt |  6,00 € / 5,00 €
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Die Menschheit geht ihren Weg durch die Zeiten und Kulturepochen, da ist es reizvoll im Vergleich den Focus auf ein Detail, auf die Darstellungen der Füße zu richten. Aus dem unerschöpflichen  Feld  der  europäischen  Kunstgeschichte  ein  Motiv auszuwählen,  um  daran  zu  erfahren,  wie  sich  die  Menschen  der  vergangenen,  aber  auch  gegenwärtigen  Kultur  durch  die  Kunst formulieren, etwas  von  ihrer  jeweiligen  Aufgabe  und  Eigenart preisgeben.

Thomas Frank *30.6.51, Schulzeit und Lehre zum Möbeltischler an der Rudolf Steiner Schule in Nürnberg. Studium der Illustration an der Fachhochschule in Hamburg. Studium der Kunsterziehung für das höhere Lehramt an der Kunstakademie in Nürnberg und an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Seit 33 Jahren Lehrer an der  Rudolf  Steiner  Schule  Hamburg Bergstedt.  Gründungsmitglied des  Seminars  für  Waldorfpädagogik  Hamburg,  dort Dozent  für  Kunst  seit 1988.  Lehraufrag  an der  Fachhochschule in Ottersberg.

 

 


 

 


24. Mai 2012

LKV-Blickpunkte

Filzhut und Fettecke

Symbole des künstlerischen Wollens von Joseph Beuys

Vortrag von Dr. Volker Harlan
Ort | Domäne Fredeburg
Uhrzeit | 19.30 Uhr
Eintritt | 6,00 € / 5,00 €
Weiteres zu den Blickpunkten

Beuys sprach von einer  „Erweiterung  des  Kunstbegriffs“ – was meinte er damit? Wie sah er die Kunst der Zukunft, wenn er von der Kunst als Freiheitswissenschaft sprach? Was meinte der Professor für monumentale Bildhauerei an der Düsseldorfer Kunstakademie mit dem anthropologisch erweiterten Kunstbegriff und mit der Sozialen Plastik? Wie dachte er über die Kultur-Evolution der Menschheit? Solche Fragen sind schon mit der Fettecke gestellt, die  zugleich  ein  Zeichen  ist,  das  die  Richtung seines Denkens und Wollens zeigt. Die Honigpumpe am  Arbeitsplatz  oder  das  7000-Eichen-Projekt in Kassel machten seine Intentionen unübersehbar.

Dr. Volker Harlan  bewegt seit seinem Studium der Malerei, Theologie und Biologie die Frage nach der Gestaltbildung in Natur und Kunst und die Frage nach den Substanzbildungsprozessen, die in der alten Alchemie und bei Beuys als SAL, MERKUR und SULPHUR  bezeichnet werden. So begegnete er schon  1964 dem Werk von Joseph Beuys und seit 1972 immer wieder ihm selbst.Gemeinsame  Interessen führten u. a. 1979 zu dem Werkstattgespräch, das unter dem Thema  „Was ist Kunst“ stattfand, 1986 publiziert wurde und jetzt in 7. Auflage vorliegt. Auch hier entfaltet Beuys seine Plastische Theorie, die dieGestaltungen der Natur und der Gesellschaft zwischen den Polen Chaos und Form, unbestimmt und bestimmt, Wärme und Kälte usw. sieht. Das Diagramm, das Beuys zur Theorie oftmals zeichnet, zeigt die Fettecke und ihre therapeutische Dimension. Beuys war Universalist.

 

 


 

 


24. Juni 2012

LKV unterwegs

Exkursion XXXVIII nach Büdelsdorf

Besuch der Ausstellung Nordart in der Carlshütte in Büdelsdorf

Leitung |  Olaf Ohagen
Treffpunkt | wird individuell besprochen.
Anmeldung | 04542 1824, bo.ohagen[@]web[.]de
Für Mitglieder und Kunstfreunde (max. 20)
Unkosten | inkl. Eintritt und Führung 23,00 € (für Mitglieder 20,00 €),
Fahrt im Privat-PKW

 


 

 


12. August – 2. September 2012

Jubiläums-Ausstellung: Kunst im Rathaus

Zum 25. Mal zeigt der LKV „Kunst im Rathaus“

Das Jubiläumsprogramm wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Ort | Ratzeburg, Rathaus Unter den Linden
Eröffnung | 12. August 2012, 11.30 Uhr

 


 

 


25. August – 21. September 2012

„Vom Narr zum Narren - Der Till heckt mit dem Nasreddin“

Eine Ausstellung im Stadthaus mit Künstlern des LKV
sowie Werke eines Workshops für Kinder und Jugendliche.

Eröffnung|  Sa., 25. August 2012, 17 Uhr
Ort | Stadthaus Mölln, Wasserkruger Weg 16

 


 

 


13. September 2012

LKV-Blickpunkte

INSIDE-OUT

Bauformen als Ausdruck menschlicher Entwicklungsschritte

Vortrag von Johannes Gabert,

Ort | Domäne Fredeburg
Uhrzeit | 19.30 Uhr
Eintritt | 6,00 € / 5,00 €
Weiteres zu den Blickpunkten

Bauwerke üben oft eine große  Faszination aus – auch wenn sie aus längst vergangenen Zeiten stammen  und  vielfach  nur  fragmentarisch erhalten  sind.  Wir  erleben,  dass  an  ihnen  innere  Impulse  der  jeweiligen  Kultur  äußerlich anschaubar  werden.  Architekturgeschichte will  auf  unterschiedlichste  Art  Zusammenhänge  zwischen  verschiedenen  Kulturzeiträumen darstellen.

Eine  der  interessantesten  Verbindungen  ist  das  Umstülpungsverhältnis  zwischen  griechischem Tempel  und  christlicher  Basilika: Stehen bei ersterem die Menschen, der Altar und die Säulen außen, finden wir diese bei der Zweiten im Inneren wieder. Dies ist der sichtbare Ausdruck einer tiefgreifenden Wandlung im Verhältnis des Menschen zu der ihn umgebenden Welt. Das Erfassen solcher Umstülpungen führt zu ganz neuen Denkformen und lässt eine „Menschheitsbiographie“ erahnen. Unter  solchen  Gesichtspunkten ist es auch  interessant einen  Blick auf die neuzeitliche  Architekturentwicklung zu werfen.

Johannes Gabert *1958, verbrachte schon während seiner Kindheit in Brasilien die Zeit am liebsten auf Baustellen. Durch  eine  handwerkliche Ausbildung und ein Bildhauerstudium blieb er mit dem Thema Bauen in Verbindung. Als Kunstlehrer und als Kollegiums-Beauftragter für die Neubauten der Christophorus-Schule in Hamburg befasst er sich seit vielen Jahren mit Entwicklungsimpulsen der  Architekturgeschichte, die er in einem Text  über  „Umstülpungsvorgänge  in  der  Architekturentwicklung“ zusammengefasst hat.

 

 


 

 


15. –  16. September 2012

LKV unterwegs

Exkursion XXXIX nach Essen

Für Mitglieder und Kunstfreunde

Es gibt ein anspruchsvolles Programm, u.a. mit Besuchen im Museum Folkwang, Welterbe Zollverein, eine Theatervorstellung.

Leitung |  V. Gühlstorff und C. Preuss-Boehart
Treffpunkt wird individuell besprochen.
Anmeldung | 04541 891201
Unkosten |  inkl. Eintritte, Führungen, Übernachtung 165,00 € (für Mitglieder 150,00 €), Einzelzimmerzuschlag 15,00 €
Anreise |  Bahn oder Privat-PKW ist noch offen, dadurch können sich die Preise ändern.

 


 

 


21. Oktober – 11. November 2012

LKV mit Gästen

Bruni Jürss und ihr Gast Doris Kollmann aus Berlin stellen gemeinsam aus.

Ort | Galerie im Glashaus, Ratzeburg, Theaterplatz 1
Eröffnung | 21. Oktober 2012, 17.00 Uhr
Öffnungszeiten | donnerstags bis sonntags 15.00 bis 18.00 Uhr

 


 

 


1. November 2012

LKV-Blickpunkte

Harald Duwe (1926–1984)

Spurensuche im öffentlichen Raum

Vortrag von Sylvia Stuhr

Ort | Domäne Fredeburg
Zeit | 19.30 Uhr
Eintritt |  6,00 € / 5,00 €
Weiteres über die Blickpunkte

Harald Duwe, bedeutender Realist und Chronist seiner Zeit, lebte und lehrte in Schleswig-Holstein. Sein künstlerisches Thema war die unbeirrte  Auseinandersetzung  mit  der  Gesellschaft.  Zeitnah beobachtete  und  hinterfragte  der  Maler  die  gesellschaftlichen Zustände und schöpfte daraus die thematischen Fundamente für seine  Bilder,  die  er  konsequent in den 1960/70er Jahren  gegen den damaligen Zeitgeist in realistischer Malweise ausführte. Weniger im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung stehen zwei Außenraumobjekte, die er vor 50 Jahren konzipierte und ausführte. Was bewog Harald Duwe sich mit der Gestaltung von Objekten für den Außenraum zu beschäftigen? Welche künstlerischen Mittel kamen zum  Einsatz? Welche Wirkmacht entfaltet Kunst im öffentlichen Raum und wie können wir für Verständnis werben zur Er-haltung und Bewahrung künstlerischer Objekte im Außenraum? Die gemeinsame Suche nach Antworten wird zu einer lebhaften Dis kussion führen. Sie erfahren Interessantes über Kunst im öffentlichen Raum u. a. am Beispiel von Harald Duwes Werk „Die vier Jahreszeiten”.

Sylvia Stuhr *1948 | lebt und arbeitet seit 1974 in Großensee  Kreis  Stormarn  |  Studium Freie  Malerei  an der FH in Hannover, Diplom | Studium Kulturwissenschaft an der Uni Hamburg, B. A. | Stipendium des Landes Schleswig-Holstein im Künstlerhaus Lauenburg | 2005–2009 Mitglied im Bundesvorstand des BBK | Ausstellungen und Studienaufenthalte im In- und  Ausland u. a. Estland, Japan, USA und Australien | Veröffentlichungen mit dem Schwerpunkt „Kunst als Handlungsfeld”