25. August bis 9. Oktober 2016
Ausstellung

Irene Netzebandt gibt Zeichen

Amtsrichterhaus Schwarzenbek, Körnerplatz 10
Vernissage: Sonntag, 28. August, 11.30 Uhr

Künstleringespräch mit Führung durch die Ausstellung
Sonntag, d. 11. September, 11.30 Uhr

Es erscheint ein Katalog.

Ein Zeichen von Irene
Einladungskarte

Vita und Text zur Ausstellung

Bilder von der Ausstellungseröffnung

Presseberichte:
Lübecker Nachrichten 27.08.16
Lübecker Nachrichten

Bergedorfer Zeitung 29.08.16

 



Foto: Christian Egelhaaf


 

3. Oktober bis 9. November 2016
Ausstellung

VISIONEN —
27 Jahre nach der friedlichen Revolution

Kreismuseum Ratzeburg und im Garten der Kreismuseen
Eröffnung: Montag, 3. Oktober, 11.30 Uhr
Begrüßung: Dr. Klaus Dorsch, Museumsleiter
Dr. William Boehart, Vorsitzender des Lauenburgischen Kunstvereins
Einführung: Miro Zahra, Leiterin des Künstlerhauses Schloss Plüschow
Musik: Hidehisa Edane, Posaune

Im Kreismuseum und auf dem Gelände des Museums am Domsee zeigen Künstler aus Ost und West Objekte, Installationen, Fotos, Videos, Malerei und Plakate, die das Zusammenwachsen in der Grenzregion der Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein thematisieren. Sie beleben die Begeisterung und die Visionen nach der friedlichen Revolution wieder.
Der Ratzeburger See, der Mechower See, der Lankower See und der Schaalsee werden nicht mehr als Grenze, sondern als Verbindung gesehen, um gemeinsame Projekte zu erfinden – mit Mut und Fantasie!

Beteiligte Künstler/innen:
Regine Bonke, Claudia Bormann, Christian Egelhaaf, Sabine Egelhaaf, Heidemarie Ehlke, Petra Schmidt-Eßmann, Christian Kattenstroth, Wilhelm Körner, Gerhard Kotrade, Annette Leyener, Nina Rathke, Paetrick Schmidt, Ramona Seyfarth, Rico.

Kreismuseum Ratzeburg
Domhof 12, 23909 Ratzeburg

Öffnungszeiten: täglich, außer Mo.,
10-13 und 14-17 Uhr.
Der Außenbereich ist jederzeit zugänglich.

Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Plakat
Einladung

Flyer zur Ausstellung

Vom 16. September bis 13. November 2016 präsentiert das Forum Kultur & Umwelt unter dem Titel "Fremd in der Linse" ein vielfältiges Programm. Diese Veranstaltung gehört dazu. Programmheft mit allen Terminen.

 



Foto: Christian Egelhaaf


Samstag, 8. Oktober | 10.00 – 12.00 Uhr

Erfahrungsaustausch

Paradiesgarten Ratzeburg

Ein Jahr Stadtgärtnern im Gemeinschaftsgarten am Domsee

Inspiriert durch „die essbaren Städte“ Andernach und Kassel sowie dem Prinzessinnengarten in Berlinist das Stadtgärtnern in Ratzeburg angekommen.Ein Ort von Wandel und Wachstum, an dem wir nicht nur die Schönheit von Nutzpflanzen erleben.Vielleicht der erste Schritt zur Selbstversorgung? Aktiv sein, planen und gestalten, pflegen und ernten,Einfluss nehmen, Ideen entwickeln, scheitern, Verantwortung übernehmen, teilen, tauschen, experimentieren,von einander lernen, und einfach die Freude am eigenen Tun: Das sind ein paar Gründe, weshalb sich seit November 2015 elf Gärtner einmal wöchentlich treffen.

Ein kleines Versuchsfeld für neue Ideen, Ästhetik,Kultur und Nachhaltigkeit, an dem sich jeder beteiligen kann.

Gefördert durch anstiftung & ertomis

Ort | Am Domsee unterhalb A.-Paul-Weber-Haus, 23909 Ratzeburg
Kontakt | Sabine Egelhaaf, Tel. 04546-223, sabine@foto-e.de

Vom 16. September bis 13. November 2016 präsentiert das Forum Kultur & Umwelt unter dem Titel "Fremd in der Linse" ein vielfältiges Programm. Diese Veranstaltung gehört dazu. Programmheft mit allen Terminen.

 


 



Samstag, 8. Oktober | 14.30 Uhr

L e s u n g

Ökotopia.

Simone Labs

Ökotopia. Notizen und Reportagen von William Westonaus dem Jahre 1999 ist ein Zukunftsroman von Ernest Callenbach aus demJahre 1975. Die im Buch beschriebene Gesellschaft war eine der ersten ökologischen Utopien und beeinflusste die Entwicklungder grünen Bewegung der70er Jahre.Das Energiemanagement, das nachhaltige Bauwesenund die reparaturfreundliche Technik, welche beschrieben werden, basieren auf real existierenden Pilot-Projekten und Entdeckungen. Die Geschichte ist ein Gewebe aus Handlungs- und Motivfäden über neue technologische Errungenschaft, soziale Entwicklungen, Lebensstile, Bräuche, und einer Abgrenzung gegen über dem American Way of Life. Damit verbunden ist eine Abkehr vom Haben zum Sein, eine bewusstere Wahrnehmung und daraus resultierend mehr Reflexion über den eigenen Lebenswandel. Das Ökotopia-Konzept verteufelt die modernen Hochtechnologien nicht, lehrt aber einen kritischen Umgang und legt Wert auf die Technikfolgenabschätzung und die nachhaltige Entwicklung unter Berücksichtigung sozialer, ökologischer und gesellschaftlicher Bedürfnisse und Auswirkungen.

Ort |  Am Paradiesgarten Ratzeburg am Domsee unterhalb des A.-Paul-Weber-Hauses, Sitzkissen o. Ä. mitbringen, bei schlechtem Wetter im Kreismuseum

Kosten | Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Vom 16. September bis 13. November 2016 präsentiert das Forum Kultur & Umwelt unter dem Titel "Fremd in der Linse" ein vielfältiges Programm. Diese Veranstaltung gehört dazu. Programmheft mit allen Terminen.

 

 


 


Foto: Christian Egelhaaf


Sonntag, 9. Oktober | 15.00 Uhr

P o d i u m s d i s k u s s i o n

Mensch, Grenze, Natur.

Visionen für unsere Region 27 Jahre nach der Grenzöffnung

Andreas Tietze (MdL), Gitta Neemann-Güntner (MdKr), Marion Richter (Mecklenburger AnStiftung), Ulrike Müller (Biosphärenreservat Schaalsee),
Dr. Heinz Klöser (BUND)

Wir leben in einer Region,in der sich durch die still gestellten Flächen entlang der ehemaligen Grenze heute besonders geschützte Landschaften entwickelt haben, die einen beträchtlichen Wert für biologische Vielfalt, aber auch als Erholungsraum für Besucher aus den umliegenden Großstädten genießen. Dennoch muss man regionale Kreisläufe mit der Lupe suchen. Naturschutz mussgegen wirtschaftliche Interessen durchgesetzt werden. Menschen fühlen sich ausgegrenzt. Muss dassein? Gibt es Visionen für unsere Region, die wieder mehr Trennendes überwinden, alternative Lebens- und Arbeitspraktiken ausprobieren oder Menschen motivieren, sich an die Entwicklung von Ideen zu machen? Ausgehend von den großen Problemanalysen wollen wir darüber diskutieren, was für uns vor Ort Visionen sind, für die sich Menschen einsetzen, damit ihr Leben selbstbestimmter, sinnerfüllter, nachhaltiger und solidarischer wird.

Ort | Kreismuseum Ratzeburg, Domhof 12, 23909 Ratzeburg
Kosten |  Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Vom 16. September bis 13. November 2016 präsentiert das Forum Kultur & Umwelt unter dem Titel "Fremd in der Linse" ein vielfältiges Programm. Diese Veranstaltung gehört dazu. Programmheft mit allen Terminen.

 


 



Donnerstag, 10. November |19.30 Uhr

Au to r e n l e s u n g  m i t  D i s k u s s i o n

Allein auf der Flucht

Wie ein tamilischer Junge nach Deutschland kam
Umeswaran Arunagirinathan

Umeswaran Arunagirinathan wurde 1978 auf Sri Lanka geborenund erzählte 30 Jahre später in seinem Buch „Allein auf der Flucht‟ die bewegende Geschichte eines Jungen, der sich nur eines wünscht: in Friedenzu leben. Aufgewachsen im Bürgerkriegsgebiet auf Sri Lanka,gelingt es seiner Mutter, ihm im Alter von 12 Jahren mit Hilfe von Schleppern die Flucht zu ermöglichen. Bis er bei seinem Onkel in Hamburg ankommt, vergehen jedoch acht Monate. Mit völlig fremden Menschen flüchtet Umeswaran von Sri Lanka über Singapur, Indien, Togo und Nigeria nach Deutschland. Dabei lebt er in ständiger Angst, nach Hause zurück geschickt zu werden. Auch weiß ernicht, wie es um seine Familie steht, die ja immer noch im Bürgerkriegsgebiet lebt. Sein Buch ist ein Plädoyer für Toleranz und eine Geschichte, die Mut machen soll. Es stand nach der Veröffentlichung 2005 auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Umeswaran Arunagirinathan studierte Medizin in Lübeckund arbeitet heute als Arzt.

Ort | Ratssaal des Ratzeburger Rathauses, Unter den Linden 1, 23909 Ratzeburg
Kosten | Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Veranstalter |
Lauenburgischer Kunstverein e.V., und Willkommenskultur Ratzeburg

Vom 16. September bis 13. November 2016 präsentiert das Forum Kultur & Umwelt unter dem Titel "Fremd in der Linse" ein vielfältiges Programm. Diese Veranstaltung gehört dazu. Programmheft mit allen Terminen.

 

 


 


Idee und Gestaltung: Regine Bonke


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