Bessemer Birne, Alter Elbtunnel Steinwerder | Aus der Reihe "Wasser, Erde, Luft und Feuer" | Foto: Kuretzky


2. September 2017
LKV unterwegs |Exkursion nach Hamburg

Bauschmuck
… bevor das Ornament Verbrechen wurde

Rundgang durch den St. Pauli-Elbtunnel, Speicherstadt und Hafencity mit Alk Arwed Friedrichsen und Hans Kuretzky

Vor einem Jahrhundert hat Adolf Loos mit seinem Vortrag „Ornament und Verbrechen" die Architektur des 20. Jahrhunderts eingeleitet. Heute beginnen wir damit, das Ornament an Häusern nicht mehr als überflüssigen Schnickschnack, sondern wieder als Bestandteil der Architektur zu begreifen.
Auf eine Entdeckungsreise zu Bauschmuck an Häusern, aus der Zeit, bevor das Ornament zum Verbrechen wurde, laden der Architekt und Denkmalpfleger Alk Arwed Friedrichsen und der Baukeramiker, Restaurator und freie Künstler Hans Kuretzky.
Wir beginnen den Spaziergang am und im St. Pauli Elbtunnel, um dann durch die Neustadt unser Ziel zwischen Speicherstadt und Hafen City zu erreichen.
Der Spaziergang wird gemeinsam mit einem Kaffee im Hamburger Kaffeemuseum, St. Annenufer 2, abgerundet.

Für Mitglieder und Kunstfreunde
Führung: Alk-Arved Friedrichsen und Hans Kuretzky
Organisation: Heidrun und Hans Kuretzky
Anmeldung: 04543 396; kuretzy@kuretzkykeramik.de
Kosten: 15,-- €, Gäste 20,-- €
Fahrt nach Hamburg privat,
Treffpunkt: St. Pauli Landungsbrücken (Haupteingang Alter Elbtunnel),
2. September, 11 Uhr

Flyer

 

 



Fotoausschnitt: By Cindybeau (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons


5. bis 6. Juli 2017
LKV unterwegs - Exkursion nach Kassel

documenta 14

Für Mitglieder und Kunstfreunde
Organistion:
V. Gühlstorff und C. Preuss-Boehart
Anmeldung: 04541 891201
Unkosten inkl. Bahnfahrt, Eintritte, Führungen,
Übernachtungen 165,00 € (Gäste 185,00 €),
Einzelzimmerzuschlag 15,00 €

 

 


 

 


"Unschlitt" von Josef Beuys im Hamburger Bahnhof, Berlin, Foto: Heidemarie Ehlke


12. Juni 2017
Blickpunkte | LKV goes Dokumenta

Wer war Joseph Beuys?

Vortrag von Volker Harlan

Termin Montag, 12. Juni 2017 | 19.30 Uhr
Ort
im „Alten Pferdestall“ der Domäne Fredeburg
Domänenweg 1 | 23909 Fredeburg
direkt an der B 207 zwischen Mölln und Ratzeburg
Eintritt 5,00 €, Gäste 7,00 €

Fünfmal war Beuys an der Documenta in Kassel beteiligt und wurde einer der anregendsten internationalen Künstler der Nachkriegszeit. Aus welchen Quellen schöpfte er selbst? Welchem „Auftrag“ fühlte er sich verpflichtet? Seine vielen Evolutionsdiagramme geben Aufschluss darüber - versuchen wir also, mit Beuys Evolution zu denken – Evolution der Erde, des Menschen und der Gesellschaft als einer „Sozialen Plastik“*.


*siehe „Soziale Plastik – Materialien zu Joseph Beuys“ von Harlan, Rappmann, Schata, Achberger Verlag 1974/31984, (fiu Verlag) und
„Was ist Kunst – Werkstattgespräch mit Beuys“ von Volker Harlan, Verlag Urachhaus 1986/72011.

 

Dr. Volker Harlan  bewegt seit seinem Studium der Malerei, Theologie und Biologie die Frage nach der Gestaltbildung in Natur und Kunst und die Frage nach den Substanzbildungsprozessen, die in der alten Alchemie und bei Beuys als SAL, MERKUR und SULPHUR  bezeichnet werden. So begegnete er schon  1964 dem Werk von Joseph Beuys und seit 1972 immer wieder ihm selbst.Gemeinsame  Interessen führten u. a. 1979 zu dem Werkstattgespräch, das unter dem Thema  „Was ist Kunst“ stattfand, 1986 publiziert wurde und jetzt in 7. Auflage vorliegt. Auch hier entfaltet Beuys seine Plastische Theorie, die Gestaltungen der Natur und der Gesellschaft zwischen den Polen Chaos und Form, unbestimmt und bestimmt, Wärme und Kälte usw. sieht. Das Diagramm, das Beuys zur Theorie oftmals zeichnet, zeigt die Fettecke und ihre therapeutische Dimension. Beuys war Universalist.

 



Foto: Christian Egelhaaf


11. Juni 2017
Tagesseminar im Zarrentiner Pahlhuus

Die Schaalsee-Landschaft
Wo wollen wir hin?


Ideen und Perspektiven für enkel- und alltagstaugliche Projekte in der länderübergreifenden RegionLauenburgische Seen und Schaalsee

Workshop am Sonntag, 11 Juni 2017 um 11 Uhr
PAHLHUUS
Wittenburger Chaussee 13
19246 Zarrentin am Schaalsee

Fortsetzung des erfolgreich verlaufenen Workshops im März 2017 mit zahlreichen Teilnehmern, die viele gute Ideen eingebracht haben.

 

Einladung zum Visionen-Workshop: Schaalsee-Region – Wo wollen wir hin? Teil II

Zusammenfassung der Diskussion in der Gesprächsrunde Kultur im Rahmen des Workshops über die Schaalsee-Region

Wo wollen wir hin?
Stichpunkte aus dem Workshop am 19. März 2017 im Grenzhus, Schlagsdorf

 

 

 



Foto: Heidemarie Ehlke


4. Mai 2017
LKV-Blickpunkt — LKV goes documenta:

Provokation schafft Möglichkeit

Gedanken zum Umgang mit zeitgenössischer Kunst
Vortrag von Friedrich Hussong

Termin Donnerstag, 4. Mai 2017, 19:30 Uhr
Ort
im „Alten Pferdestall“ der Domäne Fredeburg
Domänenweg 1 | 23909 Fredeburg
direkt an der B 207 zwischen Mölln und Ratzeburg
Eintritt 5,00 €, Gäste 7,00 €

Wie finde ich ein Verständnis für zeitgenössische Kunst? Was kann mir helfen einen Weg zu finden um sich dieser Art von Kunst zu nähern, ohne das gesamte kunst-historische Know-how im Rucksack zu haben und deshalb Gefahr zu laufen mit meiner nur laienhaften Kunstbildung verständnislos auf der Strecke zu bleiben.

Wenn ich also zum Beispiel einer Installation gegenüber stehe, die sich komplett aus allerlei Alltagsgegenständen zusammensetzt, die wiederum nichts miteinander zu tun haben und eher an ein Sammelsurium von Weggeworfenem denken lassen als an Kunst. Wie gehe ich damit um? Ohne gleich zu kapitulieren. Siehe dazu die Arbeiten von Helen Marten, der Turnerpreisträgerin von 2016.

Oder kann ich nicht auch aus mir selbst heraus das Werkzeug schaffen, eine Haltung finden um mir zu diesem sonderbaren, individuellen Kunstausdruck meinen Zugang zu verschaffen? Ein irgendwie Herantasten an den sonderbaren Kosmos des anderen Menschen, der das geschaffen hat … und dessen Anliegen oder seine Art des Darstellens mir vielleicht zunächst so unendlich fremd sind... ohne ihn und sein Werk einfach nur abzulehnen oder bestenfalls schulterzuckend nur mein Unverständnis zu äußern.

Dies soll im wesentlichen anhand von Künstlern wie z.B. Milo Moiré, Pjotr Pawlwski, Dries Verhoeven, Nils Völker u.a. sowie auch von jetzt schon benannten Künstlern der documenta 14 beispielhaft versucht werden.

 

 




 

5. März bis 2. April 2017

Ausstellung Horst Grünwald:

BILD.KON.TEXT

Möllner Zeichenblock, Arbeiten aus 50 Jahren

Museum Altes Rathaus | Am Markt 12, Mölln

Eröffnung |  5. März 2017, 11.30 Uhr
Begrüßung
| Jan Wiegels, Bürgermeister
Dr. William Boehart, LKV
Einführung  Michael Packheiser, MA
Musikalische Umrahmung  Klaus Irmscher

Mit der Ausstellung "bild.con.text" blickt Horst Grünwald zurück auf  die letzten 50 Jahre. Auf der Basis seiner vielfältigen künstlerischen und kommunal-politischen Tätigkeiten  hat er hier seinen biografischen und künstlerischen Weg zurück verfolgt, von seinen letzten 2016 entstandenen bis zu seinen Wurzeln in den  60ern veröffentlichten Bildern und Texten.
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog - Der Möllner 'Zeichen-Block'  - und dazu ein Extra-Band mit Anmerkungen und Texten;  überwiegend Selbstverfasstes, Autobiografisches, Satiren, Leserbriefe, gesammelte Dokumente zur Zeit.
Von besonderer Bedeutung darin sind seine Ratzeburger Schulzeit und die 60er in Mölln, sein Kunststudium und die Studentenbewegung, sowie seine Zeit als Kunsterzieher in Hamburg. Seit 82 wieder in Mölln, nimmt sein Engagement in zivilgesellschaftlichen Initiativen vor, während und nach den Möllner Brandanschlägen breiten Raum im Katalog wie in den Texten und Dokumenten ein.
In den Katalog-Bildern und dazu gehörenden Texten entsteht so ein dichtgewebter Bild-Kon-Text; vom Anfang bis in die Gegenwart, kreuz und quer ziehen sich durch sein Werk zahlreiche markante Bezüge und Motiv-Linien. Eintauchen lässt sich so in seine oft sehr persönlichen Bildwelten, nach-vollziehbar sind ihre künstlerischen oder außerkünstlerischen Anlässe, Assoziationen, Bild- und Arbeits-Gründe, seine sehr eigene Arbeits-Weise und sein Antrieb, mit Bildern  und Texten einzugreifen in gesellschaftlich für ihn 'not-wendige'  Prozesse.

Einladung zur Ausstellung
Plakat zur Ausstellung

Text von Michael Packheiser zur Ausstellung

Finissage der Ausstellung

2. April 2017 | 15 Uhr

Am 2. April 2017 um 15.00 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde zu einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung ein – der Künstler Horst Grünwald wird anwesend sein. Anschließend präsentieren wir Ihnen ein cineastisches Schmankerl aus der bewegten Zeit von 1967/68. Auch für Horst Grünwald waren diese Jahre entscheidend für seinen Weg als Künstler und Pädagoge. Freuen Sie sich auf:

DIE GAMMLERBALLADE

Ein Fernsehspiel von Werner Grassmann  (dem Gründer des ABATON – Kinos), das 1967 entstand. Mölln wurde zur Kulisse für eine Satire, die das ZDF im Januar 1968 ausstrahlte.

In „Freudenbüll“ laufen die Stadtgeschicke nicht mehr richtig gut - Zeit für eine gesellschaftliche Veränderung. Der Film wurde in der Möllner Altstadtkulisse gedreht – viele der Statisten stammen aus der hiesigen Bevölkerung.

Eintritt zur Finissage und Filmvorführung: 2,50 €

 



Foto: Christian Egelhaaf


19. März 2017
Tagesseminar  im Grenzhus Schlagsdorf

Die Schaalsee-Landschaft
Wo wollen wir hin?


Ideen und Perspektiven für enkel- und alltagstaugliche Projekte in der länderübergreifenden RegionLauenburgische Seen und Schaalsee

Workshop am Sonntag, 19. März 2017 um 10.30 Uhr
im Grenzhus, 19217 Schlagsdorf

Vieles in der ländlichen Region rund um die Lauenburgischen Seen und den Schaalsee liegt im Argen: In den Dörfern fehlt die Infrastruktur, um sich versorgen zu können. Stattdessen müssen lange Einkaufswege in die Städte zurückgelegtwerden. Es fehlt an Informationsaustausch, Kontakt und gemeinsamen Aktivitäten unter den Bewohnern, so wie es in denalten Dorfstrukturen der Fall war. Es gibt zu wenig lokale Arbeitsplätze - wertvolle Zeit geht durch das Pendeln verloren. In einer Podiumsdiskussion, die der Lauenburgische Kunstverein und das Grenzhus im Oktober 2016 organisierten, wurde das Thema Mensch, Grenze, Natur diskutiert.

Es ergaben sich die Fragen: Gibt es 27 Jahre nach der friedlichen Revolution Perspektiven und Visionen, für die sich Menschen in unserer Region einsetzen, damit ihr Leben selbstbestimmter, sinnerfüllter, nachhaltiger und solidarischer wird? Und welche können jetzt in die Tat umgesetzt werden?

Diese Fragen soll eine Zukunfts- oder Denkwerkstatt zur aktiven Gestaltung des ehemaligen Grenzgebietes klären. MöglicheArbeitsschwerpunkte länderübergreifender Aktivitäten und Kooperationen wären z.B.: Austausch von Kulturveranstaltungenund Informationen, lebenswerte und autarke Gemeinden, Vernetzung von Gemeinden auch über die Landesgrenzehinweg. Ebenso könnte die Ausdehnung des Biosphärenreservats diskutiert werden und wie seine Ziele umgesetztwerden können.

Auftakt für das regionale Netzwerk ist dieser Workshop. Schwerpunkt soll die Frage sein, wie eine grenzüberschreitende
kulturelle und nachhaltige Entwicklung in den Regionen Ratzeburger See, Lauenburgische Seen und Schaalsee aussehen
könnte.
In zwei Arbeitsgruppen soll ein Brainstorming zu folgenden Themen stattfinden:
• KULTUR, z.B. Geschichte, Architektur, Bauen und Wohnen, Handwerk, Kunst, Musik...
• UMWELT, z.B. Vereinbarkeit von Lebensqualität und Naturschutz, Selbstversorgung, gute Arbeitsplätze, nachwachsende
Rohstoffe, nachhaltige Landwirtschaft und Gartenbau

Einladung zum Workshop

 



Claudia Bormann


Wir gratulieren Claudia Bormann!

Die Landesschau in der Stadtgalerie Kiel, die in diesem Jahr über 7000 Besucher zählte, ging am Sonntag, dem 26.2., sehr erfolgreich zu Ende.

Die Ratzeburger Künstlerin Claudia Bormann wurde dabei mit dem Landesschau-Publikumspreis für ihr Acrylgemälde "Zambesi" ausgezeichnet.
 
Die Landesschau wird vom Bundesverband Bildender Künstler, Landesverband Schleswig-Holstein ausgerichtet, von einer Fachjury zusammengestellt und jährlich in wechselnden Museen des Landes gezeigt. Sie bietet einen Querschnitt des aktuellen Kunstschaffens im Land und zeigte in diesem Jahr 91 Arbeiten von 72 KünstlerInnen.


Claudia Bormanns großfomatiges Werk, das den Publikumspreis erhalten hat, entstand nach einem 3-monatigen Aufenthalt der Künstlerin in Zimbabwe. Es zeigt einen Nebenarm des Zambesi-Flusses, ist aber so offen gemalt, dass der Betrachter eigene Erinnerungen an Erlebnisse in der Natur einfließen lassen kann.

Die Malerin ist Mitglied unseres Vereins, man kann sich sogar Bilder von ihr an die heimische Wand hängen, denn in unserer Artothek stehen mehrere Bilder von ihr zum Ausleihen zur Verfügung.

Das Bild "Zambesi" in der Stadtgalerie Kiel

 

 


 

 

28. März 2017

Jahreshauptversammlung des LKV

Mölln, artothek des Lauenburgischen Kunstvereins,Mölln, Gudower Weg 9, 19.00 UhrIm Anschluss gemütliche Runde und Gedankenaustausch.

 



Die Abbildungen zeigen links unten einen Farbholzschnitt von Peter Loeding, rechts eine Photographie von Boris Becker, oben rechts einen Holzschnitt von Wolfgang Mattheuer und links eine Farbradierung von Augustin Noffke.


Newletter Nr. 18

Wir leben in bewegten Zeiten: Terroranschläge, Amokläufe, ein dubioser Militärputsch mit tiefgreifenden Folgen, Brexit und dann auch noch Trump, soziale Spannungen und Ängste allerorten, Kriege und unzählige Menschen auf der Flucht. Nahezu reflexartig stellt sich die Frage, ob man sich in solchen Zeiten ruhigen Gewissens dem Schönen und der Kunst, der Feier des ästhetischen Augenblicks hingeben darf?

Ja, man darf. Denn das Kunstwerk besitzt eine Kraft, die dem Leben einen Sinn verleihen kann, und es verdankt sich dem Recht auf ein Leben in Freiheit.

Liegt in der Freiheit als Wurzel allen künstlerischen Schaffens nicht auch, ohne dass dies immer hinausgeschrien werden muss, ein politisches Programm, zumindest ein Versprechen, eine Utopie? Deshalb war und ist die Kunst durch ihr schieres Vorhandensein eine Kritik und ein Einspruch gegen die Wirklichkeit!

Ihr Lauenburgischer Kunstverein und das Team der Artothek

 




The United States of America (1776-2016)
An Obituary (sort of)

I woke up on Wednesday, 9th of November, around 6.30 AM as usual and made by first cup of coffee. I don’t do anything until I’ve had my first sips of coffee. I turned on the computer and went to CNN to see how the election had turned out. BIG LETTERS confronted me: ... Weiterlesen

Ein Text von Bill Boehart zur Wahl in Amerika.

 



Foto: R_K_by_Andreas Hermsdorf_pixelio.de


 

16. März 2017

Rhythmus in Musik, Mensch und Kosmos

Vortrag von Wolfgang Wünsch

Termin Donnerstag, 16. März 2017 | 19.30 Uhr
Ort im „Alten Pferdestall“ der Domäne Fredeburg
Domänenweg 1 | 23909 Fredeburg
direkt an der B 207 zwischen Mölln und Ratzeburg
Eintritt
5,00 €, Gäste 7,00 €

Das Erleben des Rhythmus in der Musik ist vielfältig: manchmal reißt es uns mit, manchmal beruhigt es uns und manchmal bleibt uns der Rhythmus verborgen. Womit hängt das zusammen? Wir wollen solche Zusammenhänge im Menschen, in der Natur und im Kosmos aufspüren. Vortrag mit musikalischen Beispielen.

Wolfgang Wünsch, Waldorflehrer, Musiker, Komponist, Dozent an der Alanus-Kunst-Hochschule, am Institut für Waldorfpädagogik in Witten und am Seminar für Waldorfpädagogik in Hamburg, Seminartätigkeit in Deutschland sowie in Nord- und Osteuropa.
Veröffentlichungen
Menschenbildung durch Musik, Stuttgart, 1995
Verstehen wir die Botschaft der Kinder?, Weilheim/Teck, 2007
Musikalische Improvisation, 2013
Zusammenklang 1: Kinderlieder, 2015
Zusammenklang 2: Liedsätze und kl. Chorstücke für gleiche Stimmen, 2016
Zusammenklang 3: Liedsätze und kl. Chorstücke für gemischte Stimmen, 2014
Mehrere Chorkompositionen und Kinderopern

Flyer zur Veranstaltung

 

 



Paula Modersohn-Becker | Selbstbildnis nach halbrechts, die Hand am Kinn, 1906
Privatbesitz (Ausschnitt aus dem Bild zur Ausstellung im Bucerius Kunstforum Hamburg)


26. Februar 2017
LKV unterwegs — Exkursion nach Hamburg

Paula Modersohn-Becker:
Der Weg in die Moderne

Bucerius-Kunstforum, Rathausmarkt 2
Beginn| 14.00 Uhr
Organisation | Dr. William Boehart;
Anmeldung: 0176 38 66 87 87; william.boehart@gmx.de
Für Mitglieder und Kunstfreunde (max. 20)
Unkosten inkl. Eintritt und Führung 20,00 €,(Gäste 25,00 €),
Anfahrt im Privat-PKW

Bucerius Kunstforum Hamburg

Auszug aus dem Pressetext des Bucerius-Kunstforum Hamburg:
"Das Bucerius Kunst Forum präsentiert mit Paula Modersohn-Becker. Der Weg in die Moderne vom 4. Februar bis 1. Mai 2017 eine konzentrierte Neubetrachtung des Werks der deutschen Ausnahmekünstlerin. Die Einzelausstellung veranschaulicht anhand von rund 80 Werken die singuläre Bedeutung ihres kurzen künstlerischen Schaffens in einer Zeit zwischen zwei grundverschiedenen Künstlergenerationen: den Spätimpressionisten und den Expressionisten. Die Schau ermöglicht durch gezielt gewählte – teils auch weniger bekannte – Gemälde und Zeichnungen einen neuen Blick auf das herausragende Werk von Paula Modersohn-Becker. Die Präsentation motivischer Wiederholungen verdeutlicht die Entwicklung ihrer eigenen Bildmittel und Methodik im Verlauf ihres kurzen künstlerischen Schaffens. Während Modersohn-Beckers eigenwilliger und avantgardistischer Stil zu ihren Lebzeiten als irritierend oder befremdlich empfunden wurde, gilt er heute als revolutionär und zukunftsweisend. Die Ausstellung zeigt die Künstlerin erstmals als Wegbereiterin der Moderne und widmet ihr den Auftakt der Trilogie der Moderne im Bucerius Kunst Forum in den Jahren 2017 und 2018."

 



Paula Modersohn-Becker Selbstbildnis am 6. Hochzeitstag, 1906
Museen Böttcherstraße, Paula Modersohn-Becker Museum, Bremen (Ausschnitt aus dem Bild zur Ausstellung im Bucerius Kunstforum Hamburg)


Donnerstag, 2. Februar 2017

LKV-Blickpunkt

Paula Modersohn-Becker:
Eine Frau schreitet ihrer Zeit voraus

Vortrag von Alfred Kon

Termin | Donnerstag | 2. Februar 2017 | 19:30 Uhr
Ort
| im „Alten Pferdestall“ der Domäne Fredeburg
Domänenweg 1 | 23909 Fredeburg
direkt an der B 207 zwischen Mölln und Ratzeburg
Eintritt
5,00 €, Gäste 7,00 €

Sie ist längst zur Ikone der Frauenbefreiung geworden und würzt den Schwellengang zur Moderne mit einem eigenen Aroma: ihr tief gefühltes Interesse am Menschen.

Alfred Kon, Kunstpädagoge in Lebrade, Schleswig-Holstein, unterscheidet in der neuzeitlichen Kunst einen originären humanitären Strom. An der Schwelle zur Moderne erscheint "Paula" neben Käthe Kollwitz als weibliche Vertreterin dieses Stromes, der künftig als eigene Qualität manches überdauern wird: ruft doch das 21. Jahrhundert nach einer initiativ zu schaffenden Kultur des Mitmenschlichen, der das, was wir "Kunstszene" nennen, bereichern wird um die "Kunst des Lebens".